Feuchte- und Bautenschutz
Schimmel ist ein Symptom, keine Ursache. Wer ihn überstreicht, sieht ihn nach dem nächsten Winter wieder. Wir suchen zuerst, woher die Feuchtigkeit kommt.
Erst messen, dann sanieren
Baufeuchte, Kondensat oder aufsteigende Nässe verlangen völlig verschiedene Maßnahmen. Wir messen Feuchte und Oberflächentemperaturen, bevor irgendetwas geöffnet wird.
Wärmebrücken sichtbar machen
Oft sitzt der Schimmel an der kältesten Stelle im Raum – hinter Möbeln, in der Außenwandecke, an der Fensterlaibung. Diese Stellen lassen sich finden und beheben.
Fachgerecht entfernen
Befallenes Material wird ausgebaut, nicht überdeckt. Bei größeren Flächen mit Abschottung und Unterdruck, damit sich die Sporen nicht in der Wohnung verteilen.
Das übernehmen wir
- Feuchtemessung und Ursachensuche
- Prüfung auf Wärmebrücken
- Schimmelentfernung mit Abschottung
- Bautrocknung nach Wasserschäden
- Ausbau und Erneuerung befallener Bauteile
- Beratung zu Lüftung und Nutzung
Häufige Fragen
- Reicht es, den Schimmel mit Spezialmittel zu behandeln?
- Nur bei kleinen, oberflächlichen Flecken und wenn die Ursache behoben ist. Sitzt der Befall im Putz oder in der Tapete, muss das Material heraus – Mittel töten die Sporen an der Oberfläche, das Myzel darunter bleibt. Ab etwa einem halben Quadratmeter raten wir grundsätzlich zur fachgerechten Entfernung.
- Kommt das vom Lüften oder vom Haus?
- Das lässt sich messen. Zeigt die Wand an der Schimmelstelle deutlich niedrigere Oberflächentemperaturen als daneben, liegt eine Wärmebrücke vor – dann hilft mehr Lüften nur begrenzt. Ist die Wand gleichmäßig temperiert und die Raumluftfeuchte dauerhaft hoch, ist es das Nutzungsverhalten. Meist ist es eine Mischung, und beides lässt sich angehen.